Über das andere Ich
Neben der praktischen Baumpflege arbeite ich in politisch-ökologischer Bildungsarbeit mit einem Schwerpunkt auf Dekolonialität, sozialer Transformation und körperbasiertem Lernen.
Ich begleite Gruppen dabei, die Beziehung zur mehr-als-menschlichen Welt, zu Machtstrukturen und zu sich selbst neu zu erkunden.
Ein Teil meiner Arbeit basiert auf Methoden wie dem Theater der Unterdrückten, körperorientierten Zugängen, dialogischen Formaten und Übungen, die Denken, Fühlen und Handeln miteinander verweben. Dabei steht nicht die schnelle Lösung im Mittelpunkt, sondern die Fähigkeit, Komplexität auszuhalten und neue Formen von Beziehung und Verantwortung zu erproben.
Ich arbeite dabei mit jungen Erwachsenen, Gruppen aus Vereinen, selbstorganisierten Initiativen und Bildungsträgern zusammen. Mein Ansatz verbindet kritische Reflexion, praktische Handlungsräume und künstlerisch-körperliche Ausdrucksformen, um Räume zu schaffen, in denen Lernen lebendig und transformativ wird.
Aktuelle Projekte
Neue WUrzeln Schlagen - Perspektiven für Wandel und die Klimakrise
Diese Bildungsreihe öffnet Räume, um ökologische und gesellschaftliche Herausforderungen aus neuen Perspektiven zu betrachten und eigene Handlungsfähigkeit zu stärken. Durch Inputs, kreative Methoden und gemeinsames Erleben entstehen Zugänge, die Kopf, Körper und Gemeinschaft gleichermaßen einbeziehen.
Tag 3 - Neue Wurzeln Schlagen
Gemeinsam gehen wir in die Natur und erforschen, wie Verbundenheit mit der mehr-als-menschlichen Welt neue Perspektiven für Klimahandeln eröffnet. Übungen, Austausch und sinnliche Wahrnehmung helfen, Beziehung statt Trennung zu spüren.
Tag 4-X - Neue WUrzeln Schlagen
Dieser Tag widmet sich ressourcenschonenden Sanitärlösungen und zeigt, wie lokale, kreislauforientierte Ansätze echte ökologische Wirkung entfalten können. Durch Input, Praxisbeispiele und Austausch entsteht ein realistischer Blick darauf, wie nachhaltige Lösungen im Alltag anwendbar sind.
Vergangene Projekte
Tag 1 - Neue WUrzeln Schlagen
An diesem Tag erkunden wir, wie globale Machtverhältnisse unsere ökologische Gegenwart prägen und welche Handlungsspielräume daraus entstehen. Durch Methoden wie die "Bus-Methode", "House of Modernity" des GTDF Kollektivs und szenische Übungen werden abstrakte Strukturen greifbar und persönlich erfahrbar.
Tag 2 - Neue Wurzeln Schlagen
Der zweite Tag lädt dazu ein, die Komplexität der Klimakrise anzuerkennen, ohne sich von ihr überwältigen zu lassen. Theater der Unterdrückten und gemeinsame Reflexionsräume machen sichtbar, wie wir trotz Widersprüchen handlungsfähig bleiben können.
Netelland 2169
Im Rahmen der immersiven Zukunftsperformance Netelland übernahm ich die Rolle eines reisenden Erzählers und Spoken-Word-Künstlers. Meine Aufgabe bestand darin, Besucher*Innen durch improvisierte Geschichten und dialogische Interaktionen in die sozialen, ökologischen und kulturellen Spannungen der fiktiven Zukunftswelt einzuführen.
Der Stille Klang der (Un)beschwertheit
Eine Kurzgeschichte im Almanach 2025 der oya auf Seite 106
Hospicing Modernity, Vanessa Machado de Oliveira- Buchrezension
Eine Buchrezension in Mitten von Klima, Kollaps und Kommunikation über ein Buch, dass dazu einlädt die Moderne Welt in ihrem Sterbeprozess zu begleiten
Youth-Exchange: Climate Education Otherwise - Holding Space in Times of Crisis
10 Tage mit 24 Menschen aus 4 Ländern - in Kooperation mit Cambio e.V. Hier ein kleiner Eindruck
Qualifikationen
Theater der Unterdrückten
Ausbildung bei Kuringa Studios Berlin
Gruppenleitung-Weiterbildungen
- Bridgedale,
- C.L.I.P.S,
- “Facilitating ClimateDialogue”
- “Sustainability - Creating YE”